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Text: DEL2

Kassel mit Sweep ins Halbfinale

Crimmitschau sichert sich Matchpuck / Kaufbeuren und Rosenheim wehren Matchpuck ab / Weiden und Ravensburg gleichen ihre Serie aus

Kassel mit Sweep ins Halbfinale
© JMD Photographie

EHC Freiburg – EC Kassel Huskies

Die Huskies benötigten noch einen Sieg für den Halbfinal-Einzug und diesen wollten sie heute Abend perfekt machen. Und es waren auch die Schlittenhunde, die bereits nach 42 gespielten Sekunden durch den Treffer von Hunter Garlent in Front gingen. Als die Breisgauer in Überzahl agierten, fiel durch Nikolas Linsenmaier (10.) der Ausgleich. Der Torschütze musste kurz darauf nach einem Stockschlag ebenfalls in die Kühlbox und Husky Henri Kanninen (13.) sorgte für die erneute Führung. Wenig später baute Dominic Turgeon (18.) diese aus. Eine Minute vor Drittelende musste Hans Detsch nach übertriebener Härte auf der Gäste-Strafbank Platz nehmen, bis zur Pausensirene fiel aber kein Tor.

Beide Mannschaften erspielten sich im zweiten Abschnitt viele Chancen, aber kein Team konnte den Puck einnetzen, sodass es nach 40 Minuten bei der Zwei-Tore-Führung für die Huskies blieb. Auch im Schlussdrittel ließ Kassel nicht mehr anbrennen und sicherte sich den 3:1-Erfolg. Somit ziehen die Huskies mit einem Sweep ins Halbfinale ein.

 

Blue Devils Weiden – Krefeld Pinguine

Am Sonntag holten sich die Pinguine die Serienführung und auch in der heutigen Partie gingen sie zunächst in Front, als Steven Raabe (8.) die Scheibe einnetzte. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten und Tyler Ward (9.) glich aus. Krefelds Mike Fischer saß nach einem Beinstellen gerade auf der Strafbank, da brachte David Elsner (17.) die Blue Devils in Front und mit der 2:1-Führung ging es in die Pause.

Im zweiten Abschnitt überstanden die Gastgeber zunächst ein Unterzahlspiel und konnten dann später selbst ein Powerplay nutzen. Es war Elsner, der in der 31. Minute das 3:1 erzielte. Danach überstanden die Pinguine noch ein Unterzahlspiel und mit der Zwei-Tore-Führung für die Blue Devils verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Aufgrund einer Strafe kurz vor Drittelende gegen Weidens Niklas Länger, spielten die Gäste zu Beginn des nächsten Drittels mit einem Mann mehr. Marcel Müller (42.) nutzte das Powerplay zum Anschluss für die Seidenstädter. Danach konnten die Hausherren ein Überzahlspiel nicht nutzen. Die Pinguine nahmen noch ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Elsner (59.) zum 4:2-Endstand. Somit sicherten sich die Blue Devils den Serienausgleich.

 

EV Landshut – Ravensburg Towerstars

Am Sonntag feierten die Towerstars den ersten Sieg in der Serie und auch in der heutigen Partie bejubelten sie den ersten Treffer, als Robbie Czarnik nach 68 gespielten Sekunden den Puck einnetzte. Kurz darauf folgte die erste Strafe gegen EVL-Spieler Wade Bergman aufgrund eines Stockchecks, aber die Hausherren überstanden dieses und ein weiteres Unterzahlspiel. Auch wenn beide Teams zu Möglichkeiten kamen, so ging es mit der knappen Gästeführung in die Kabinen.

Die Niederbayern starteten gut in den Mittelabschnitt und Benjamin Zientek (22.) markierte den Ausgleich. Auch in Folge erspielten sich die Gastgeber ein Chancenplus, aber es blieb bis zum Drittelende bei dem Unentschieden.

Das 1:1 hielt auch im dritten Spielabschnitt lange Zeit, bis in Minute 58 Tor Immo den Führungstreffer für Landshut erzielte. Nach einem Stockschlag von EVL-Spieler Nicholas Hutchison agierten die Towerstars mit einem Mann mehr. In der letzten Sekunde netzte Nicholas Latta den Puck zum Ausgleich ein und es ging in die Verlängerung.

In der Overtime hatten beide Teams sehr gute Möglichkeiten den Siegtreffer zu erzielen, aber lange Zeit fiel kein Tor. In der 79. Minute netzte Luca Hauf in eigener Unterzahl die Scheibe zum Sieg der Towerstars ein. Somit glich Ravensburg die Serie aus.

 

Starbulls Rosenheim – Dresdner Eislöwen

Mit drei Siegen im Rücken reisten die Eislöwen nach Rosenheim, sodass sie nur noch einen weiteren für den Halbfinal-Einzug benötigten. Die Starbulls gaben alles, um die Entscheidung zu vertagen und bereits nach 75 gespielten Sekunden brachte Lukas Laub die Hausherren in Front. Wenig später hatte Ville Järveläinen eine weitere gute Chance, aber es blieb beim 1:0. Kurz darauf traf C.J. Stretch die Latte. Das Spiel wurde intensiver mit Strafen auf beiden Seiten, Tore fielen aber keine, sodass es mit der knappen Starbulls-Führung in die Pause ging.

Auch im Mitteldrittel schenkten sich die Teams nichts. Als Dresdens Tomas Andres nach einem unerlaubten Körperangriff in der Kühlbox saß, hatten die Starbulls gute Chancen, aber Eislöwen-Goalie Danny aus den Birken agierte stark zwischen den Pfosten. Als Rosenheims Manuel Strodel wegen Beinstellens pausierte, markierte Tomas Sykora (36.) den Ausgleich für die Sachsen. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.

Im dritten Spielabschnitt verhinderten beide Goalies mit starken Aktionen einen Treffer, wobei sich die Eislöwen ein Chancenplus erspielten. Nach 60 Minuten stand es weiterhin 1:1 und es ging in die Verlängerung. Lange Zeit konnte kein Team in der Overtime den entscheidenden Treffer erzielen. Als die 77. Minute lief, traf Ville Järveläinen zum 2:1 für Rosenheim. Somit wehrten die Starbulls den ersten Matchpuck ab.

 

ESV Kaufbeuren – Selber Wölfe

Die Kaufbeurer waren zum Siegen verdammt, um ein weiteres Spiel in der Playdown-Runde zu erzwingen, denn die Wölfe benötigten für den Ligaverbleib noch einen Erfolg. Die Teams kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis und in der neunten Minute folgte die erste Strafe. Selbs Seonwoo Park pausierte wegen Beinstellens. Im Powerplay brachte Jospeh Lewis (9.) die Joker in Front. Danach überstanden die Gäste ein Unterzahlspiel, mussten aber kurz darauf den Treffer von Kaufbeurens Jere Laaksonen (12.) hinnehmen. Beide Teams konnte in Folge ein Überzahlspiel nicht nutzen und mit dem 2:0 für den ESVK verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im zweiten Drittel legte nach 69 gespielten Sekunden Joker Colby McAuley nach und traf zum 3:0. Es folgten Strafen auf beiden Seiten, aber keine Tore. In der 31. Minute gelang es Brent Raedeke, für die Gäste zu verkürzen.  Jacob Lagacé (37.) stellte wenig später den Drei-Tore Abstand wieder her und mit dem 4:1 ging es in die nächste Pause.

Kaufbeurens Lewis erhöhte in der 43. Minute den Spielstand mit seinem Treffer auf 5:1. Die Joker waren nach einer Strafe wenige Sekunden wieder komplett, da traf Daniel Schwamberger (50.) für die Wölfe. Mit einem Empty-Net-Treffer von Samit Kharboutli (59.) machten die Joker den 6:2-Erfolg perfekt. Somit wehrte Kaufbeuren den Matchpuck der Wölfe ab und am Freitag kommt es zum Entscheidungsspiel.

 

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg

Nachdem die Eispiraten die Serie am Sonntag ausgeglichen hatten, ging es heute um die Führung. Es waren keine drei Minuten gespielt, da brachte Tim Lutz die Sachsen in Front. Die Teams schenkten sich nichts und beide Mannschaften kassierten Strafen. Ein Treffer konnte aber bis zu Pausensirene nicht mehr erzielt werden.

Aufgrund einer Strafe kurz vor Drittelende gegen Regensburgs Xaver Tippmann wegen Stockschlags spielten die Westsachsen zu Beginn des Mittelabschnitts noch mit einem Mann mehr und das mit Erfolg. Es war Corey Mackin, der nach 38 Sekunden das 2:0 markierte. In Folge konnte kein Treffer mehr erzielt werden, sodass es nach 40 Minuten bei der Zwei-Tore-Führung für die Crimmitschauer blieb.

Im Schlussdrittel überstanden die Eisbären zunächst ein Unterzahlspiel und lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Als die 58. Minute lief, traf Lutz zum 3:0 für die Eispiraten. Regensburg nahm seinen Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis und kurz darauf verkürzte Tyler Wong (59.) für die Gäste. Wenige Sekunden später netzte Crimmitschaus Denis Shevyrin die Scheibe zum 4:1-Sieg ein. Somit sicherten sich die Westsachsen die Serienführung und benötigen noch einen Erfolg für den Ligaverbleib.

Die Ergebnisse im Überblick:

Spielbericht
Zum Spiel
EHC Freiburg EHC FreiburgFRB
1:3
(1:3; 0:0; 0:0) Endstand
EC Kassel Huskies EC Kassel HuskiesECK
Schüsse31 : 384:13,16:17,11:8
Zuschauer2.329
Strafminuten8 : 12
Powerplay1/5 : 1/3
Tore
1. Drittel 0:1 Hunter Garlent EQ
1. Drittel 1:1 Nikolas Linsenmaier PP1
1. Drittel 1:2 Jake Weidner PP1
1. Drittel 1:3 Dominic Turgeon EQ
SchiedsrichterMichael Klein, Marcus Brill, Dominik Spiegl, Jan Lamberger, Plöger,Alexander

Spielbericht
Zum Spiel
Blue Devils Weiden Blue Devils WeidenBDW
4:2
(2:1; 1:0; 1:1) Endstand
Krefeld Pinguine Krefeld PinguineKEV
Schüsse29 : 366:10,12:11,11:15
Zuschauer2.476
Strafminuten4 : 8
Powerplay2/4 : 1/2
Tore
1. Drittel 0:1 Steven Raabe EQ
1. Drittel 1:1 Tyler Ward EQ
1. Drittel 2:1 David Elsner PP1
2. Drittel 3:1 David Elsner PP1
3. Drittel 3:2 Marcel Müller PP1
3. Drittel 4:2 David Elsner EQ / EN
SchiedsrichterMarkus Schütz, Vladislav Gossmann, Christopher Reitz, Soeren Kriebel, Schönig, Kerstin

Spielbericht
Zum Spiel
EV Landshut EV LandshutEVL
2:3
OT (0:1; 1:0; 1:1/0:1) Endstand
Ravensburg Towerstars Ravensburg TowerstarsRVT
Schüsse44 : 278:7,21:4,8:10/7:6
Zuschauer4.448
Strafminuten14 : 14
Powerplay0/5 : 1/5
Tore
1. Drittel 0:1 Robbie Czarnik EQ
2. Drittel 1:1 Benjamin Zientek EQ
3. Drittel 2:1 Tor Immo EQ
3. Drittel 2:2 Nickolas Latta PP1
Overtime 2:3 Mathew Santos SH1
SchiedsrichterSeedo Janssen, Bastian Haupt, Tobias Züchner, Matthäus Riemel, Hommer, Jennifer

Spielbericht
Zum Spiel
Starbulls Rosenheim Starbulls RosenheimSBR
2:1
OT (1:0; 0:1; 0:0/1:0) Endstand
Dresdner Eislöwen Dresdner EislöwenDRE
Schüsse41 : 3914:7,12:11,6:15/9:6
Zuschauer4.735
Strafminuten12 : 12
Powerplay0/3 : 1/3
Tore
1. Drittel 1:0 Lukas Laub EQ
2. Drittel 1:1 Tomas Sykora PP1
Overtime 2:1 Ville Järveläinen EQ
SchiedsrichterAleksander Polaczek, Alexander Singer, Christoph Jürgens, Lara Fischer, Wormuth, Paul

Spielbericht
Zum Spiel
ESV Kaufbeuren ESV KaufbeurenESV
6:2
(2:0; 2:1; 2:1) Endstand
Selber Wölfe Selber WölfeSEL
Schüsse26 : 378:10,14:11,4:16
Zuschauer2.375
Strafminuten12 : 10
Powerplay1/4 : 0/6
Tore
1. Drittel 1:0 Joseph Lewis PP1
1. Drittel 2:0 Jere Laaksonen EQ
2. Drittel 3:0 Colby McAuley EQ
2. Drittel 3:1 Brent Raedeke EQ
2. Drittel 4:1 Jacob Lagacé EQ
3. Drittel 5:1 Joseph Lewis EQ
3. Drittel 5:2 Daniel Schwamberger EQ
3. Drittel 6:2 Samir Kharboutli SH1 / EN
SchiedsrichterKilian Hinterdobler, Benjamin Hoppe, Jonas Reinold, David Tschirner

Spielbericht
Zum Spiel
Eispiraten Crimmitschau Eispiraten CrimmitschauEPC
4:1
(1:0; 1:0; 2:1) Endstand
Eisbären Regensburg Eisbären RegensburgEBR
Schüsse25 : 3012:7,10:9,3:14
Zuschauer2.324
Strafminuten12 : 14
Powerplay1/4 : 0/3
Tore
1. Drittel 1:0 Tim Lutz EQ
2. Drittel 2:0 Corey Mackin PP1
3. Drittel 3:0 Tim Lutz EQ
3. Drittel 3:1 Tyler Wong EQ
3. Drittel 4:1 Denis Shevyrin EQ
SchiedsrichterBastian Steingross, Bruce Becker, Markus Paulick, Tobias Treitl, Kohlmeyer, Lotta